Restrukturierungen sind unser tägliches Geschäft

Die Gründe für eine Restrukturierung können vielfältig sein. Fast immer resultiert daraus aber ein aufwändiger Umbau der SAP-Landschaft. Schon gut, wenn dann da jemand ist, der sagt: Können und machen wir!

Unsere Leistungen im Überblick

Wo wollen Sie denn eigentlich hin?

Sie müssen sich neu aufstellen, haben Ihre Ziele aber noch gar nicht final definiert? Mit unseren erprobten Vorgehensmodellen helfen wir Ihnen, ein passendes Szenario für den Umbau Ihrer SAP-Landschaft zu erarbeiten.

Ziemlich beste Partner

Sie müssen Ihre SAP-Systemlandschaft restrukturieren? Ein so tiefgreifendes und komplexes Projekt setzen Sie am besten mit einem erfahrenen Partner um. Wir wäre es, wenn wir uns mal zusammensetzen?

Bis es perfekt zu Ihnen passt

Für viele Restrukturierungsprogramme haben wir Best-Practise-Ansätze entwickelt. Die erforderlichen Prozesse modellieren wir dabei zu einem Gesamtmodell. Gerne stellen wir das einmal im Detail vor. Sie melden sich?

Wir halten alles haarklein fest

Sie müssen jeden Schritt der Restrukturierung lückenlos dokumentieren? Wir kooperieren mit weltweit führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und stellen Ihnen Audit-erprobte Reporting-Pakete zu Verfügung.

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André Schwarz, Senior Executive Consultant

Haben Sie Fragen? Ich helfe gerne weiter.

+49 2241 8845-603

Wir sind ihr Partner bei allen Fragen und Anforderungen rund um SAP. Kontaktieren Sie mich für ein persönliches Gespräch.

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SAP-Restrukturierung im Unternehmen: Herausforderungen meistern, Effizienz steigern

Zunehmende Dynamik der globalisierten Wirtschaft, sich schnell ändernde Geschäftsmodelle, Digitalisierung, Kooperationen, Effizienzsteigerung durch Bündelung von Kompetenzen – zahlreiche Hintergründe können Anlass für eine Restrukturierung im Unternehmen sein. Das Management erwartet jedoch in jedem Fall eine zeitnahe und risikominimierte Umsetzung, um die avisierten Ziele schnellstmöglich zu erreichen.

Häufig wird unterschätzt, dass signifikante Veränderungen im Unternehmen mit der Notwendigkeit einer umfassenden IT- und SAP-Restrukturierung einhergehen. Je komplexer und umfangreicher der Umstrukturierungsprozess ist, desto schwieriger und zeitaufwendiger wird in der Regel die operative Transformation einer SAP-Systemlandschaft. Dem gegenüber bietet ein Transformierungsprojekt jedoch auch zahlreichen Chancen.

Auf dieser Seite zeigen wir auf, welche Herausforderungen mit einer SAP-Restrukturierung einhergehen. Wir beleuchten zudem, welche Faktoren berücksichtigt werden müssen, um Merger, Carve-Outs, Splits, Harmonisierungen und sonstige Strukturanpassungen auf Ebene der Prozesse, Systeme und Daten optimal umzusetzen.

SAP-Restrukturierung kann unterschiedliche Hintergründe haben

Die Gründe für eine Restrukturierung der SAP-Systemlandschaft können Zukäufe und Verkäufe von Unternehmensbereichen, Inkonsistenzen in den Daten, Reorganisationen, technologischer Fortschritt oder schlicht Optimierungen bestehender Architekturen sein. Die organisatorischen, technischen und prozessualen Herausforderungen sind bei Projekten dieser Art keinesfalls trivial. So erfordert die Umsetzung eines neuen Führungs- und Steuerungskonzepts nicht selten die Zusammenlegung oder Trennung bislang eigenständiger Gesellschaften. Auch eine Neudefinition von Profit-Center-Strukturen samt aller betroffenen Prozesse und Werteflüsse kann notwendig sein. Sehen wir uns im Folgenden die gängigsten Szenarien näher an.

Mergers & Acquisitions (M&A)

Ein Zusammenschluss von Unternehmen erfordert mehrere IT-Entscheidungen vom Management. Oftmals ist eine Verschlankung interner Prozesse oder eine Reduzierung von IT-Insellösungen gefordert. Gleichzeitig sollen oftmals die Kosten des Betriebs, des Supports und der Wartung gesenkt werden. Zudem möchten die Beteiligten in vielen Fällen nicht auf ihre historischen Datenbestände verzichten. Es ist also zu klären, welche Daten nach der Verschmelzung noch verfügbar sein sollen.

Projekte dieser Art erfordern spezifische Methoden. So müssen die zu konsolidierenden Systeme mit Analysewerkzeugen verglichen werden. Es gilt unter anderem, Unterschiede im Customizing, in Repository-Objekten und den entsprechenden Nummernkreisobjekten zu ermitteln. Im zweiten Schritt geht es um die Definition von Konvertierungsregeln und die Übernahme historischer Daten mithilfe geeigneter Migrationswerkzeuge. Ausfallzeiten sollen hierbei auf ein Minimum reduziert werden.

Unser Projekt bei den Stadtwerken Bonn war ein voller Erfolg. Überzeugen Sie sich selbst in unser Erfolgsgeschichte SAP-Reorganisation bei SWB.

Carve-out und Split

Wird ein Unternehmen oder Unternehmensteil verkauft, benötigt der neue, eigenständige Teil des Betriebs innerhalb kurzer Zeit ein neues ERP-System, um das Business reibungslos fortzusetzen. Zunächst muss hierfür eine geeignete Carve-out-Methode gewählt werden. Folgende Ansätze kommen infrage:

  • Greenfield-Ansatz: Installation eines neuen SAP ERPs, neues Setup der Prozesse, Datenmigration
  • Brownfield-Ansatz: Kopie des SAP-Systems der Muttergesellschaft, Entfernen der Organisationsstruktur und der Geschäftsdaten
  • Blackfield-Ansatz: Export/Kopie eines Mandanten, Bereitstellung auf der SAP-Installation der Muttergesellschaft als Zusatzmandant

Besitzt die eigene IT-Abteilung keine Erfahrung mit Ausgliederungsprojekten, was den Regelfall darstellt, so sollte ein erfahrener Consulting-Dienstleister hinzugezogen werden. GAMBIT-Mitarbeiter unterstützen und beraten Sie nicht nur bei der Methodendefinition, sondern auch bei der Systemauswahl, der Konzeption, dem Customizing, der Datenmigration und den abschließenden Tests.

Um hohe Anfangsinvestitionen im neuen Unternehmen einzusparen, ist der Weg in die Cloud ein geeigneter Ansatz. Auch hierzu beraten Sie die Experten von GAMBIT.

Interne Reorganisation und Harmonisierung

Nicht erst im Rahmen der Digitalisierung führen Unternehmen Reorganisationen unterschiedlicher Größenordnung durch. Im einfachsten Fall werden Materialnummern oder Kostenstellen umgestellt. Möglicherweise erfolgt jedoch auch die Einführung von Shared Services oder die Implementierung von IoT-Anwendungen. Zudem sind aufgrund von Umorganisationen häufig Umbenennungen, Zusammenführungen oder Trennungen von SAP-Organisationseinheiten notwendig.

Ein klassisches Szenario der SAP-Restrukturierung sind Änderungen im Kontenplan. Hier müssen Kostenstellen umbenannt und verschmolzen sowie Duplikate in Stammdaten wie Kreditoren und Debitoren beseitigt werden. Auch die Trennung oder Zusammenführung von Kostenrechnungs- und Buchungskreisen ist zu nennen. Außerdem sind Änderungen von Werkszuordnungen oder Lagerortzuordnungen gängige Anforderungen. Bei Konvertierungen, die im Rahmen solcher Projekte notwendig sind, werden Ursprungswerte auf der Datenbank durch neue Werte ersetzt. Dies erfordert geeignete Werkzeuge und Erfahrung.

Klassische Herausforderungen bei der SAP-Restrukturierung

Jeder Restrukturierungsprozess geht mit Hürden einher, die überwunden werden müssen. Oftmals unterliegen IT-Restrukturierungen einen enormen Termindruck – nicht selten, weil die IT zu spät eingebunden wird. Hieraus folgen überhastete Aktionen mit ungenügender Sorgfalt. Es empfiehlt sich daher, den IT-Bereich frühzeitig einzubeziehen.

Zu den häufigsten Problemen bei Migrationen zählt außerdem das Fehlen historischer Daten oder die Festlegung auf einen genau definierten Migrationstermin wie den Geschäftsjahreswechsel. Werden professionelle Transformationswerkzeuge eingesetzt, lassen sich solche Einschränkungen umgehen. So ermöglicht SAP Landscape Transformation 2.0 beispielsweise eine Umstellung im laufenden Geschäftsjahr. Stamm- und Bewegungsdaten können auf Datenbankebene rückwirkend geändert werden.

Auch Eigenentwicklungen und User Exits, die im Laufe der Jahre entstanden sind, können zu Schwierigkeiten bei der SAP-Restrukturierung führen. Nicht zuletzt sind mehrere Testphasen einzuplanen, um Funktionen und Daten auf Vollständigkeit und Richtigkeit zu überprüfen.

Chancen der SAP-Restrukturierung

Jede SAP-Restrukturierung ist nicht nur mit Herausforderungen, sondern auch mit einzigartigen Chancen verbunden. So ist es einerseits möglich, IT-Kosten zu senken. Auf der anderen Seite ergibt sich oftmals die Gelegenheit, Systeme, Funktionen und Daten an aktuellen und zukünftigen Anforderungen auszurichten. Nicht zuletzt können die bestehenden Prozesslandschaften, Funktionen und auch das Berichtswesen unternehmensweit harmonisiert und standardisiert werden. Reibungsverluste sinken und die globale Kollaboration wird gefördert. Dies ist gleichzeitig eine Grundvoraussetzung für die Digitalisierung von Unternehmen.

GAMBIT als Partner

GAMBIT sieht sich bei der Planung und Durchführung komplexester Restrukturierungen als Partner des Managements, des CIO und der IT-Fachabteilung. Basis hierfür ist das Verständnis der strategischen, operationellen und finanziellen Zielvorgaben. Sind diese noch nicht final definiert, helfen unsere Berater und unsere management-orientierten Vorgehensmodelle, schnellstmöglich situationsadäquate Umsetzungsszenarien für die SAP-Landschaft und die betroffenen Umfeldsysteme zu erarbeiten.

GAMBIT hat Best-Practice-Ansätze für eine Vielzahl von Umstrukturierungsprogrammen entwickelt. Hierbei werden die erforderlichen Prozesse für Ihr Business modular und – je nach Komplexität – sequenziell oder parallel zu einem Gesamtprogramm modelliert. Häufig können so selbst umfangreichste SAP-Restrukturierungen in kurzer Zeit vorbereitet und „near-zero-downtime“ in Betrieb genommen werden.

Eine technische Restrukturierung in laufenden SAP- und Umfeldsystemen erfordert neben der Sicherstellung der technischen Funktionalität zudem eine lückenlose Dokumentation der Transformationsschritte. Durch Kooperationen mit weltweit führenden Wirtschaftsprüfungsgesellschaften stellt GAMBIT abgestimmte und Audit-erprobte Reporting-Packages für eine Vielzahl von Umstrukturierungsprogrammen bereit. Hierdurch werden die Berichtskontinuität und die Abstimmbarkeit von Zuständen vor und nach der IT-Restrukturierung zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

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André Schwarz, Senior Executive Consultant

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